NLP in Bamberg

heike kellner-rauch | anderland supervision & coaching

17. September 2013
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NLP aus Bamberg: Machen Sie sich schlau und finden Sie das, was Sie wissen wollen!

NLP in Bamberg steht für werteorientiertes und nachhaltiges NLP von Heike Kellner-Rauch: Sie wollen wissen, was NLP ist? Sie suchen Basisinformationen zu richtig gutem NLP? Sie interessieren sich für NLP-Seminare in der Region Bamberg – Forchheim – Erlangen oder suchen Kontakt zu (anderen) NLP-Anwender/innen? Hier sind Sie richtig!

Denn: Auf www.nlp-bamberg.de gibt es fundiertes und attraktives Wissen statt toter links. Hinter dieser Seite stehen „echte“ Menschen und deren Arbeit!

Sie finden hier eine wachsende Sammlung von Kurzartikeln von Heike Kellner-Rauch zur „Theorie“ verschiedener NLP-Modelle: Es lohnt sich, hier immer wieder mal vorbei zu schauen! Oder noch besser: Abonnieren Sie den Newsletter und bleiben so auf dem Laufenden über das, was es hier zu finden gibt!

 

Wenn Sie sich für Supervision & Coaching interessieren schauen Sie doch auch auf meiner Heimat-Seite vorbei: www.kellner-rauch.de

Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Neurolinguistischen Programmieren (NLP) wird häufig gefordert – und ist aus meiner Sicht auch ausgesprochen sinnvoll, heißt „Kritik“ doch vor allem „Unterscheidung“! Auf dem Coachingmarkt, aber gerade auch in der „Selbstoptimierungsbranche“ gibt es eine Menge Angebote, die ich nicht wirklich gerne meinen Freund/innen und Kunden empfehlen möchte.

Ich lade Sie ein: Schauen Sie sich um, bilden Sie sich ein Urteil – und kommen mit mir und anderen darüber ins Gespräch!

Und: Entscheiden Sie sich für das, was Ihnen selbst ein wirkliches „mehr“ an Wahlmöglichkeiten bietet!

Denn darum geht es im NLP: Um die Freiheit, die Selbstverantwortung und das „Mehren der Möglichkeiten“.

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2. August 2016
nach Heike Kellner-Rauch
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Der Körper weiß mehr: Hinspüren, wie es mir geht – Body Scan

„Die letzten Wochen stecken mir noch in den Knochen“, „das geht mir an die Nieren!“, „das schlägt mir auf den Magen“ – unsere Sprache ist übervoll mit Hinweisen darauf, wie klug der menschliche Körper ist. Da muss sich eine „ein dickes Fell zulegen“ (gegen die Kälte der Einsamkeit und den Schmerz, der von Kränkungen ausgeht), ein anderer ist sprachlos ob der Dinge, die ihm widerfahren und wundert sich über seine Heiserheit…

„Geh Du voran“, sagt die Seele zum Körper, „auf mich hört sie ja nicht“.

Dummerweise, nehmen wir Menschen unseren Körper meist nur dann wahr, wenn etwas weh tut: Die schmerzende Schulter, das Stechen im Rücken oder das komische Gefühl im Bauch. Es ist aber um einiges schlauer, zu lernen auf den Körper zu hören, bevor sich Belastungen somatisieren und man sich als „krank“ erlebt.

Unter dem Begriff „Body Scan“ ist in den letzten Jahren eine sehr alte Übung wieder sehr bekannt geworden: Ich spüre – achtsam und absichtslos – auf „alle“ Teile meines Körpers, nehme wahr, wie sich jetzt im Moment z.B. der mittlere Zeh am rechten Fuß anfühlt oder auch, wie mein Kopf auf der Wirbelsäule balanciert. Es gibt im Internet zahlreiche Anleitungen für den Body Scan, auch als kostenfreie mp3-Dateien.

Probieren Sie es aus – ich bin gespannt, wie es Ihnen geht!

Hier finden Sie den Text, mit dem ich in Seminaren den Body Scan anleite, wenn Sie ihn verwenden möchten: Gerne!

Body-Scan

Setzen Sie sich bequem auf ihren Stuhl, lehnen Sie sich an und stellen Sie die Füße so auf den Boden, dass es gut möglich ist, eine Zeit so zu sitzen und auf das aufmerksam zu achten, wie Sie Ihren Körper spüren und was da in Ihnen lebendig ist. Es ist egal, ob Sie die Augen offen haben oder sie schließen, Sie hören, was um Sie herum zu hören ist und Sie hören meine Stimme. Sie müssen nichts Bestimmtes tun und gar nichts leisten: Sie dürfen einfach neugierig sein, was sie beobachten können und welche Empfindungen Sie wahrnehmen können. Schauen Sie mit einem freundlichen Blick auf sich selbst und nehmen Ihren Körper als Ganzes wahr, spüren Sie, an welchen Stellen Ihr Körper den Stuhl und den Boden berührt.

Wenden Sie dann Ihre Aufmerksamkeit Ihrem Atem zu und bemerken Sie, wo Sie die Atembewegung spüren können. Lassen Sie den Atem kommen und gehen, so wie er das will und wie das immer von ganz alleine geschieht ohne, dass Sie etwas dafür tun müssen. Achten Sie nur darauf, wo Sie ihn spüren können, wie der Einatem kommt und im Ausatem wieder geht.

Sie sind ganz wach und aufmerksam und werden von Atemzug zu Atemzug ruhiger und fühlen sich von Atemzug zu Atemzug wohler in Ihrem Körper.

Ihre Aufmerksamkeit richtet sich nun auf Ihre Füße, wie sie den Boden berühren. Achten Sie jetzt nur auf Ihren rechten Fuß, auf die Fußsohle und auf die Oberseite des Fußes. Welche Temperatur spüren Sie, wie ist die Spannung in Ihrem Fuß? Spüren Sie nun jeden einzelnen Zeh…, das Fußgelenk…, den Unterschenkel… und ihr Knie. Während ihr Atem von alleine kommt und geht, nehmen Sie Ihren rechten Oberschenkel wahr und Ihr ganzes rechtes Bein. Ihre Aufmerksamkeit gilt Ihrer rechten Hüfte und Sie fühlen wie Sie auf dem Stuhl sitzen und wie Ihr Gesäß die Fläche berührt.

Gehen Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit zur linken Hüfte…, erspüren Sie Ihren linken Oberschenkel und das linke Knie, den Unterschenkel und Ihren linken Fuß. Sie können jeden Zeh fühlen…, die Fußsohle und die Oberseite des Fußes… Sie nehmen in aller Ruhe wahr, wie sich Ihr linker Unterschenkel anfühlt…, das Knie … und der Oberschenkel. Ihre Aufmerksamkeit gilt für einen Moment dem gesamten linken Bein.

Richten Sie Ihre Wahrnehmung nun auf das Ende der Wirbelsäule, auf das Steißbein und dann auf jeden Wirbel von unten nach oben… Sie spüren die Stelle an der der Kopf auf der Wirbelsäule ruht und nehmen achtsam wahr, was Sie an Ihren Kopf spüren können, wie fühlt sich die Kopfhaut am Hinterhaupt an…, die Ohren…, der Schädel…, die Stirn…, die Augen…, die Nase…, die Wangen…, die Lippen… und das Kinn… Nehmen Sie wahr, wie Sie ihren Hals spüren.

Richten Sie nun Ihre Aufmerksamkeit auf Ihre rechte Schulter, auf den rechten Arm, auf Ihre rechte Hand. Erspüren Sie jeden einzelnen Finger, vom Daumen bis zum kleinen Finger…, die Innenseite der Hand…, die Außenseite…, das Handgelenk…, den Unterarm…, den Ellenbogen…, den Oberarm…, die rechte Schulter.

Erleben Sie Ihren Brustraum und achten Sie auf Ihren Atem, wie er kommt und wie er geht, wie er Ihren Körper mit Sauerstoff versorgt und Sie lebendig hält.

Richten Sie nun Ihre Aufmerksamkeit auf Ihre linke Schulter, auf den linken Arm, auf Ihre linke Hand. Erspüren Sie jeden einzelnen Finger, vom Daumen bis zum kleinen Finger…, die Innenseite der Hand…, die Außenseite…, das Handgelenk…, den Unterarm…, den Ellenbogen…, den Oberarm…, die linke Schulter.

Wie fühlt sich der Brustraum an, spüren Sie, wie der Einatem die Lungen füllt und der Ausatem den Brustkorb wieder sinken lässt, kommen Sie in Kontakt zu Ihrem Herzen…, Ihrem Magen…, Ihrem Bauch… Spüren Sie Ihren ganzen Leib in seiner Fülle und Schönheit.

Während Sie bemerken, wie Ihr Atem kommt und geht, nehmen Sie nochmals Ihren Körper als Ganzes wahr und kommen dann in Ihrer Zeit mit Ihrer Aufmerksamkeit zurück nach außen, hier in diesen Raum….

 

 

1. Februar 2016
nach Heike Kellner-Rauch
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Glaubenssätze filtern die Wahrnehmung

Glaubenssätze (= beliefs) sind sind Verallgemeinerungen von Erfahrungen, die ein Mensch für zahlreiche Lebenssituationen oder für das ganze Leben als gültig betrachtet. Im täglichen Handeln orientieren sich Menschen an diesen inneren Überzeugungen. Das Miteinanderleben wird von Glaubenssätzen geprägt.

Menschen nehmen die Umwelt, die ‚Realität‘ immer mit der Brille ihrer Glaubenssätze wahr. Was ich erlebe muss zu dem passen, was ich von der Welt, von den Mitmenschen und von mir selbst denke. Alle Ereignisse werden im Sinn der eigenen Überzeugungen interpretiert. Beweise sind sinnlos, da sie – bestenfalls – als Ausnahmen gesehen werden.

Alle Handlungen eines Menschen orientieren sich, bewusst oder unbewusst, an seinen Glaubenssätzen. Sein Handeln und die Reaktionen der Umwelt darauf bestätigen wiederum seine Einstellung. So kann es zum Phänomen der Selbsterfüllenden Prophezeiungen kommen.

Glaubenssätze entstehen aufgrund von Lebenserfahrungen

Eine Erkenntnis, wie ich in einer bestimmten Situation gut durchs Leben komme, wird verallgemeinert. Die Erkenntnis ist in der konkreten Situation richtig und gut gewesen – ihre kontextunabhängige Generalisierung ist es nicht mehr unbedingt.

Beliefs entstehen innerhalb der konkreten Lebenserfahrung eines Menschen, die immer eingebunden ist, in seine Herkunftsfamilie und die Kultur in der er lebt. Auch eine Kultur und eine Familie hat bestimmte Glaubenssätze, die klar stellen, was ‚gut‘ und ‚richtig‘ ist, wie die Welt funktioniert.

Glaubenssätze funktionieren wie Erlaubnisse und Verbote

Es gibt keine „guten“ oder „schlechten“ Glaubenssätze – nur Glaubenssätze, die mich hemmen und Glaubenssätze, die mir helfen, das zu tun, was ich wirklich! will.

Glaubenssätze kann ich mir bewusst machen…

… wenn ich mir z.B. solche Fragen beantworte:

Was ist wahr?

Wie ist die Welt?

Was kann ich? Was darf ich?

Wie sind die Menschen?

Oder: Bearbeiten Sie doch das Arbeitsblatt zum Selbstcoaching!

1. Februar 2016
nach Heike Kellner-Rauch
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Die Geschichte vom Pony

Ein Elternpaar hatte die Freude Zwillingsbrüder zu erziehen, die jedoch unterschiedlicher waren, als man sich das vorstellen kann. Während der eine ein optimistischer Sonnenschein war, dem die allermeisten Situationen ein Strahlen in die Augen zauberten, war der andere Bruder das genaue Gegenteil: Egal was geschah, er motzte und zog sich türenschlagend in sein Zimmer zurück. Wenn es auf Weihnachten oder seinen Geburtstag zuging, befürchtete er immer schon das Schlimmste, während sein Bruder sich wochenlang auf das Fest – und die Geschenke – freute.

Die Eltern litten sehr darunter, dass sie es dem Einen nie Recht machen konnten – und sorgten sich ein wenig um den Strahlemann, ob der denn nicht zu naiv ins Leben gehen würde.

Ein befreundeter Psychologe gab ihnen den Rat, die Kinder an ihrem nächsten Geburtstag in zwei getrennte Zimmer zu setzen und ihnen getrennt voneinander die Geschenke zu überreichen: „Schenken Sie dem pessimistischen Kind das Geschenk, von dem Sie wissen, dass er es sich über alle Maßen wünscht – auch wenn es an sich zu teuer ist. Und dem anderen Jungen schenken Sie eine Kiste voller Pferdemist!“

So wirklich wohl war es den Eltern nicht, ihren optimistischen Sohn so zu behandeln, aber weil sie sich nicht mehr anders zu helfen wussten, befolgten Sie den Rat des Psychologen. Und sie wurden zunehmend neugierig auf die Reaktionen ihrer Söhne.

Als der eine Sohn sein wirklich heiß ersehntes Geschenk auspackte, hörten die Eltern ein wütendes Schreien: „Das Ding hat die falsche Farbe! Nie bekomme ich, was ich will!“. Aus dem anderen Zimmer hörten die Eltern – und das erstaunte die enttäuschten Eltern über alle Maßen – ein freudiges Jubeln: „Boh – cool. Wo soviel Mist ist, muss doch auch irgendwo das Pony sein!“

(Quelle unbekannt)

1. Februar 2016
nach Heike Kellner-Rauch
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Achte auf Deine Gedanken,
denn sie werden zu Worten.

Achte auf Deine Worte,
denn sie werden zu Handlungen.

Achte auf Deine Handlungen,
denn sie werden zu Gewohnheiten.

Achte auf Deine Gewohnheiten,
denn sie werden Dein Charakter.

Achte auf Deinen Charakter,
denn er wird Dein Schicksal.

dem Talmud zugeschrieben

23. November 2015
nach Heike Kellner-Rauch
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Was ist NLP? Das bestimmen auch Sie!

Warum lohnt es sich, sich mit NLP zu beschäftigen und zu fragen „Was ist NLP“?

  • weil es die mind sets von besonders beeindruckenden Menschen analysiert?
  • weil es die Struktur von best practice in Kommunikation und Beratung offen legt?
  • weil es ein prall gefüllter Werkzeugkasten mit einer unglaublichen Fülle von Methoden für’s Selbstmanagement, Projektmanagement und gelingende Kommunikation ist?

Sicherlich, deshalb lohnt es sich  – v.a. aber auch, weil NLP eine Optimismusquelle ist:

NLP heißt: Ich glaube daran, dass ich mein Leben und das Zusammenleben mit anderen Menschen gestalten kann, so dass ich mich wohlfühle und mit mir einverstanden bin

Was ist NLP? Ein Werkzeugkasten!

NLP ist eine Sammlung von Konzepten und Methoden („Werkzeugkoffer“), die entstanden sind durch das „Modeling“ erfolgreicher Therapeuten (Erickson, Satir, Perls) und die sich permanent weiter entwickeln, Einflüsse aufnehmen und transformieren. Entstanden ist „das NLP“ – und es entsteht gewisser Weise noch immer – durch die Nachahmung von best practice und der Analyse besonders erfolgreicher mind sets.

Es gibt eine Sammlung von Grundannahmen, die den Rahmen für die Anwendung dieser Tools vorgeben, die jedoch jeder NLP-Anwender (und jeder NLP-Lehrende!) für sich selbst mit Leben füllen muss.

Was ist NLP? Simpel und pragmatisch – eine Schule der Wahrnehmung!

NLP soll vor allem simpel und pragmatisch sein und die Freiheit des Menschen erhöhen.

Simpel in dem Sinn, dass sich NLP v.a. mit Zuständen, mit ’states‘ beschäftigt. States sind mentale Zustände im Gehirn, die ich zwar nicht direkt wahrnehmen kann, die jedoch indirekte Phänomen erzeugen: Emotionen, Körperreaktionen, ein bestimmtes Körpergefühl. Diese Phänomene kann ich mit bewusst machen und eine Ausdrucksweise, eine Sprache dafür lernen. Dafür brauche ich eine geübte und durch die Übung immer differenzierter werdende Wahrnehmung. Das grundlegende Ziel des NLP ist die Steigerung der Wahrnehmungsfähigkeit.

Pragmatisch ist NLP in dem Sinn, dass es klar beurteilt: Ist der Zustand, in dem ich mich gerade befinde, von mir erwünscht (dann gilt: „Mach weiter so!“, „Mach mehr davon!“, „Tu es!“) oder ist er unerwünscht (dann gilt: „Ändere Deine Strategie!“, „Verändere Dein Verhalten und Dein Denken!“). Und NLP fragt auch danach, wie ein erwünschter Zustand erzeugt werden kann – und wie ein unerwünschter Zustand vermieden werden kann.

Das ist eine der wesentlichen Überzeugungen des NLP: Ich kann meinen Zustand selbst bestimmen – da ist nicht das Wetter und nicht der blöde Nachbar dafür verantwortlich.

Verantwortlich? Das bin ich!

Was ist NLP? Ein Atemhauch der Freiheit und Vielfalt!

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24. Oktober 2015
nach Heike Kellner-Rauch
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NLP achtsam und wahrnehmungstark

NLP achtsam anzuwenden ist notwendig. Die Wahrnehmung zu schulen und Achtsamkeit zu üben ist deshalb gerade auch für NLP-Anwender wichtig.

Aus diesem Grund mag ich meinen Lesern und Kursteilnehmer/innen einige Übungen zur Verfügung stellen, mit deren Hilfe sie Wahrnehmungsfähigkeit erweitern können und in vielerlei Beziehung achtsam(er) werden.

Welche Themen wünschen Sie sich? Wovon mögen Sie sich überraschen lassen?

Schreiben Sie es in die Kommentare, toben Sie sich aus und schreiben Sie mir Ihren Wunschzettel!

nlp achtsam

 

17. Oktober 2015
nach Heike Kellner-Rauch
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Modeling – das Grundprinzip des NLP

Eigentlich ist NLP an sich nichts anderes als das Modeling bekannter und bewährter Strategien und Techniken.

Als Tool dient Modeling dazu, Verhaltens- und Denkstrategien von der einen Situation in eine andere Situation zu übertragen. Wenn ich z.B. in beruflichen Zusammenhängen supergut Kontakte knüpfen und pflegen kann, kann ich diese Strategien auch nutzen, um im privaten Umfeld mit Menschen in Kontakt zu kommen. Und: Wenn ich mir dieser Strategie bewusst geworden bin („Wie mache ich das eigentlich?“), dann kann ich sie auch weitergeben, dann kann ich sie anderen lehren.

Das gilt für meine eigenen Handlungs- und Denkweisen, das gilt aber auch für die anderer Menschen: Strategien, die jemand anwendet, um eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen, eine bestimmte Fähigkeit zu leben, überhaupt auf eine bestimmte Art zu leben oder auf eine bestimmte Art und Weise zu denken, zu handeln, zu analysieren, zu beschreiben können auch auf eigene Lebenssituationen übertragen werden.

Unbewusst geschieht das häufig: Das Lernen am Modell ist der pädagogische Begriff dafür, die Warnung „das ist kein guter Umgang für Dich“ vielleicht die zugehörige Elternbotschaft.

Menschen können dieses Phänomen jedoch auch absichtsvoll nutzen, um durch Modeling die eigene Entwicklung, das eigene Lernen zu beschleunigen.

Im Idealfall kann ich mir einen realen Menschen „zum Vorbild“ nehmen und ihn zu seinen Strategien interviewen: „Sag mal, wie machst Du das eigentlich genau…“.

Nun ist das oft nicht so einfach möglich (allerdings: Es geht öfter, als man so glaubt…!), dann kann ich mir mein Bild, das ich von diesem Menschen und seinen Denk- und Verhaltensweisen habe, bewusst machen, analysieren und für mich selbst neue Denk- und Verhaltensweisen modellieren. Ein Arbeitsblatt im pdf-Format für diese Einzelarbeit finden Sie hier: Viel Freude bei diesem Prozess!

17. Oktober 2015
nach Heike Kellner-Rauch
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Rapport aufbauen leicht gemacht

„Rapport“ ist eins der grundlegenden Konzepte des NLP – und ein Phänomen, das jedem bekannt ist.

Wenn Menschen sich „aufeinander beziehen“ kann Kommunikation gelingen. Es entsteht Ähnlichkeit, Harmonie, Einverständnis – es herrscht das Gefühl des Gleichklangs, des „Miteinander“: Ich fühle mich beachtet und verstanden.

Wenn Rapport in einer Kommunikationssituation vorhanden ist, fühle ich mich wohl und es entsteht Vertrauen. Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass ich den Anderen in seinem Anliegen unterstütze.

Oft entsteht Rapport von alleine: Schauen Sie sich mal in einem Café um!

Rapport kann auch bewusst aufgebaut werden.

Das macht Sinn, wenn ich in einer ’schwierigen‘ Situation mit jemanden Kontakt aufnehmen möchte: „Rapport aufbauen“ ist wie eine Brücke in die Welt des Anderen bauen.

Rapportförderlich ist es, wenn ich die „typische“ Ausdrucksweisen des Anderen wahrnehme (‚kalibrieren‘) und spiegle (‚pacen‘):

  • Stimme: Tonlage, Lautstärke, Tempo, Wortwahl (Sprachmuster und Schlüsselworte)
  • Atmung/Atemrhythmus
  • Körperhaltung, Gestik, Mimik und Bewegungsrhythmus – auch Minimalbewegungen (Fußwippen)

Übrigens: Auch Kleidung ist eine Art zu kommunizieren… Stellen Sie sich mal vor, Sie erscheinen im Abendkleid beim C-Jugend-Fußballspiel oder in Strandkleidung bei den Bayreuther Festspielen…

Rapport aufbauen, kalibrieren und pacen, hilft mit Menschen in Kontakt zu kommen und mit Ihnen gut zu arbeiten. Und das bewusst­ nicht zu tun, kann genutzt werden, um mich aus Gesprächen/Situationen zu lösen, in denen ich nicht sein will.

Ich kann mich bewusst angleichen (matching) an die Ausdrucksweise des Anderen und ich kann bewusst seine Muster brechen (missmatching)

15. Oktober 2015
nach Heike Kellner-Rauch
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Was bringt mir eine NLP-Ausbildung?

Was habe ich davon, wenn ich eine NLP-Ausbildung mache?

Wer eine NLP-Ausbildung, zum Beispiel zum Practitioner, macht, will natürlich wissen, welchen Nutzen sie beruflich und privat bringt.

Das ist hoffentlich individuell verschieden: Jeder Teilnehmer hat seine individuellen Vorerfahrungen, seine eigenen – bewussten und unbewussten – Ziele und Erwartungen, Ideen und Pläne, seinen eigenen und ganz besonderen beruflichen und privaten Kontext mit ganz eigenen Herausforderungen und Notwendigkeiten. Diese Vielfalt der Menschen in der Ausbildungsgruppe ist für eine NLP-Ausbildung Programm: Es gibt nicht die eine Wahrheit, das eine Richtige, nicht das eine Versprechen für das, was „dabei rauskommt“.

Die Ausbildung zum NLP-Practitioner stellt einen Rahmen zur Verfügung, in dem Sie die grundlegenden NLP-Konzepte und -Methoden kennenlernen, ausprobieren und üben können: Nach dem Practitioner-Kurs kennen Sie die Grundlagen des NLP und können NLP-Methoden in ihrem beruflichen Alltag verantwortlich und gewinnbringend anwenden.

Mach doch einfach, was Du wirklich! willst!

Sie werden viele Anregungen und Impulse bekommen, Ihren Alltag in seiner ganzen Vielfalt mit neuen Augen und aus vielen unterschiedlichen Perspektiven zu sehen und immer mehr und immer öfter das zu tun, was Sie wirklich! wollen. Eine NLP-Ausbildung nutzt Ihnen also für Ihr Selbstmanagement.

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