NLP in Bamberg

heike kellner-rauch | anderland supervision & coaching

17. September 2013
nach admin
Keine Kommentare

NLP aus Bamberg: Machen Sie sich schlau und finden Sie das, was Sie wissen wollen!

NLP in Bamberg steht für werteorientiertes und nachhaltiges NLP von Heike Kellner-Rauch: Sie wollen wissen, was NLP ist? Sie suchen Basisinformationen zu richtig gutem NLP? Sie interessieren sich für NLP-Seminare in der Region Bamberg – Forchheim – Erlangen oder suchen Kontakt zu (anderen) NLP-Anwender/innen? Hier sind Sie richtig!

Denn: Auf www.nlp-bamberg.de gibt es fundiertes und attraktives Wissen und hinter dieser Seite stehen „echte“ Menschen und deren Arbeit!

Sie finden hier eine wachsende Sammlung von Kurzartikeln von Heike Kellner-Rauch zur „Theorie“ verschiedener NLP-Modelle: Es lohnt sich, hier immer wieder mal vorbei zu schauen! Oder noch besser: Abonnieren Sie den Newsletter und bleiben so auf dem Laufenden über das, was es hier zu finden gibt!

 

Wenn Sie sich für Supervision & Coaching interessieren schauen Sie doch auch auf meiner Heimat-Seite vorbei: www.kellner-rauch.de

Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Neurolinguistischen Programmieren (NLP) wird häufig gefordert – und ist aus meiner Sicht auch ausgesprochen sinnvoll, heißt „Kritik“ doch vor allem „Unterscheidung“! Ich lade Sie ein: Schauen Sie sich um, bilden Sie sich ein Urteil – und kommen mit mir und anderen darüber ins Gespräch!

Und: Entscheiden Sie sich für das, was Ihnen selbst ein wirkliches „mehr“ an Wahlmöglichkeiten bietet!

Denn darum geht es im NLP: Um die Freiheit, die Selbstverantwortung und das „Mehren der Möglichkeiten“.

dvnlp_lehrtrainer_300dpi-farbig dvnlp_master-coach_300dpi-farbig

3. Juli 2017
nach Heike Kellner-Rauch
1 Kommentar

Das NLP-Wochenende in Bamberg

28. – 30. Juli 2017: Das Wochenende zur NLP-Basic-Ausbildung

Das NLP-Wochenende in Bamberg bietet Ihnen die Möglichkeit 15 Stunden lang in aller Ruhe NLP zu üben, die Themen der Basic-Ausbildung zu vertiefen und zusammen mit interessanten Leuten den eigenen Horizont zu erweitern. Es geht darum, den eigenen NLP-Werkzeug-Kasten zu sortieren, das eigene Handwerkszeug zu schärfen und kreativ einsetzen zu lernen.

Im Mittelpunkt werden das Meta-Modell der Sprache und das Milton-Modell stehen, wesentliche Konzepte des NLP, das hilft immer klarer zu sagen, was man eigentlich wirklich meint.

Besonders interessant ist dieses Intensivseminar für diejenigen, die an der VHS Erlangen bereits die Einführungsseminare belegt haben und nun „Lust auf mehr“ haben. Aber auch „absolute NLP-Neulinge“ werden sich leicht in den Kurs einfinden können.

Die Kurszeiten sind

Freitag, 28.07.2017  18:00 – 21:00 Uhr

Samstag, 29.07.2017 9:30 – 13:00 Uhr und 14:00 – 19:00 Uhr

Sonntag, 20.07.2017 10:00 – 13:30 Uhr.

Das NLP-Wochenende findet statt in der Werkstatt für Supervision & Coaching – inmitten eines traumhaften Gartens in der Altstadt von Bamberg.

Die Kursgebühren betragen 149 € und können per Rechnung beglichen werden, die Sie nach der Anmeldung per Mail oder mit dem Anmeldeformular von mir erhalten.

Bitte teilen Sie mir auch mit, welche Vorerfahrungen Sie mit NLP haben und welche Kurseinheiten Sie auf das NLP-Basis-Zertifikat angerechnet bekommen möchten.

3. Juli 2017
nach Heike Kellner-Rauch
Keine Kommentare

Der lus.t-Kurs – NLP lernen mal anders

Wer Lust auf eine neue Art NLP zu lernen hat, für den könnte der online-Kurs „Lerne unperfekt sein. Tu’s“ interessant sein. Werden Sie ein l.ust-Mensch und lernen dabei „so ganz nebenbei“ ein bisschen NLP. Die NLP-Themen in diesem Kurs sind z.B. Zielarbeit und Rapport, die Arbeit mit dem Inneren Team und den Neurologischen Ebenen und das Metamodell der Sprache: Ich sage, was ich wirklich sagen will!

Dieser Kurs ging am 1. April in seine Beta-Phase und kann vom 01.09. bis zum 12.10.2017 zum Einführungspreis von 149 € gebucht werden. Die Texte und Übungen des Kurses gibt es ab September auch als e-book zum Preis von 49 €.

 

3. Juli 2017
nach Heike Kellner-Rauch
Keine Kommentare

NLP-Werkstatt in Erlangen

Im Wintersemester gibt es ein neues Format für Menschen, die neugierig sind auf NLP:

Die NLP – Werkstatt an der VHS Erlangen

Sie haben bereits Erfahrungen mit NLP, wissen ein bisschen was über die grundsätzlichen Denkweisen und die Hintergründe dieser Sammlung von Modellen und Methoden und möchten das mit viel Spaß in einer festen Gruppe vertiefen? Dann ist die Werkstatt NLP genau richtig für Sie: Sie können Bekanntes üben, neue Tools kennen lernen und dabei auch noch interessante Menschen kennen lernen!

Der Schwerpunkt wird die Arbeit mit (einschränkenden) Glaubenssätzen sein.

Wenn Sie unsicher sind, ob dieser Kurs etwas für Sie ist, nehmen Sie doch vor der Anmeldung Kontakt zur Dozentin auf: Heike Kellner-Rauch ist Lehr-Trainierin DVNLP und kann Sie sicher gut beraten. E-Mail: heike@kellner-rauch, Tel. 01522-393 2003

 

Termine:

Freitag, 13. Oktober 2017, 18.00 – 21.00 Uhr

Freitag, 17. November 2017, 18.00 – 21.00 Uhr

Freitag, 8. Dezember 2017, 18.00 – 21.00 Uhr

Freitag, 12. Januar 2018, 18.00 – 21.00 Uhr

Freitag, 9. Februar 2018, 18.00 – 21.00 Uhr

 

In der Friedrichstr. 17, Raum 12 an der VHS Erlangen –

5 Abende, 120,00 EUR

 

Anmeldung mit der Kursnummer

1 7W 42 03 15

direkt an der VHS Erlangen: www.vhs-erlangen.de

Am Ende wird alles gut. wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht zu Ende

15. Mai 2017
nach Heike Kellner-Rauch
Keine Kommentare

Affirmationen: lebensbejahende Einreden

Affirmationen sind Einreden, Sätze, die ich mir einrede – die können hilfreich oder auch einschränkend sein.

Ich bin mir sicher, jeder kennt einschränkende Sätze:

  • Am Ende bin immer ich der Depp
  • Ich darf nicht herausragen
  • Ich muss es recht machen
  • Ich muss gehorchen
  • Ich muss tun, was man mir sagt
  • Ich ziehe immer den Kürzeren
  • Niemand unterstützt mich
  • So wie ich ausschaue, kann ich keine Fotosession machen – obwohl ich soviel Lust darauf hätte
  • Das Leben ist kein Ponyhof
  • Ich bin ein unordentlicher Chaot
  • Das schaffe ich nie!
  • Ich bin zu nichts zu gebrauchen
  • Menschen mögen mich nur, wenn ich gut drauf bin

Das kannst Du Dir selbst so sagen.

Genügend Menschen tun das ja auch.
Aber: Das sind Einreden.

Ja: Das ist kein Verschreiber, Einreden, nicht Ausreden – auch wenn die bei anderen manchmal so ankommen…

Oder eben, in NLP-Sprechweise,

Affirmationen.

Der Begriff der „Einrede“ stammt aus der Tradition der „Wüstenväter“, der Mönche, die sich im 4./5. Jahrhundert in die ägyptische Wüste zurückzogen und als Einsiedler lebten. Ihre Lebenspraxis war geprägt vom immerwährenden – kontemplativen – Gebet, der Schriftlesung und der körperlichen Arbeit. Sie waren die „ersten“ geistlichen Begleiter der christlichen Kirchengeschichte – und gaben so ihr Wissen auch weiter.

Die Wüstenväter wussten um die Kraft der Gedanken und Einreden und um den konstruktiven Umgang mit dem, was Menschen so durch Herz und Hirn geht.

Eine ihrer Übungen war es z.B. sich selbst laut biblische Sätze vorzusprechen, immer und immer wieder. Da stehen die Wüstenväter klar in der Tradition der hebräischen Bibel, die ja mahnt, die Weisungen beständig vor Augen zu haben und sie Tag und Nacht zu bedenken – übrigens: Leise lesen ist eine Erfindung des Mittelalters!
Immer wieder den gleichen Satz sich selbst gesagt. Das ist auch eine Einrede – eine bewusste!

Und wie so oft, nimmt NLP die Perlen der Geistesgeschichte auf und gibt ihnen einen neuen Namen: Diese Methode der Einreden heißt im NLP „Affirmationen“ und meint in Kurzfassung eigentlich nichts anderes als:

Versuche mal, Dir andere Sätze einzureden.

Solche Sätze können sein:

  • So wie ich bin, bin ich genau richtig
  • So wie ich das mache,
    mache ich das richtig
  • Ich bin der Ausdruck der göttlichen Schönheit
  • Ich darf aus der Reihe tanzen
  • Ich darf mich gegen etwas entscheiden, auch wenn andere meinen, dass DAS doch DIE CHANCE schlechthin wäre
  • Ich darf mich anderen zumuten
  • Ich darf meine Leistung voll und ganz und guten Gewissens in den Vordergrund stellen
  • Ich darf die Sanftheit des Tiefstatus geniesen
  • Ich werde gemocht, wenn ich schlechte Laune habe oder schlecht drauf bin
  • Ich geniese den Hochstatus und zeige, dass ich erfolgreich bin
  • Das Leben ist schön

Und natürlich macht es viel Sinn, dass Du DEINEN eigenen Satz findest, der Dir zur Einrede wird! Finde Affirmationen, Sätze, die Dein Leben reicher und strahlender machen – und entscheide Dich für den Satz, der Dich am meisten aufregt.

Ob das wirklich funktioniert? Na ja – Einreden funktionieren so oder so – zum Förderlichen und zum Hinderlichen. Wir Menschen gebrauchen sie ja tagtäglich – da kann man ja mal ausprobieren, was geschieht, wenn man sich die Welt bewusst so denkt, wie man sie gerne haben möchte…

Wenn du Lust hast, das auszuprobieren, schlage ich Dir diese Übung vor:

Finde lebensbejahende Sätze, die Du Dir immer wieder sagen kannst, Geschichten, die Du Dir selbst immer wieder erzählst und die Du auch in die Konstruktion Deiner Lebensgeschichte einbauen kannst, die Du beginnst zu glauben und die dann irgendwann einmal Dein Handeln leiten werden.

1. Formuliere solche Sätze – gehe dabei vor wie bei einer Zielformulierung:
– vermeide Verneinungen und das Wort „nicht“
– setze das Verb in die Gegenwartsform
– achte darauf, dass der Satz kurz und griffig ist und eine gute Wortmelodie hat
Dieser Satz darf am Anfang auch ein bisschen picksen, Dich berühren und ergreifen… Affirmationen dürfen Dich auch erst mal verunsichern und ärgern – Du hast jede Menge Zeit, Dich mit ihr anzufreunden…

Inszeniere diesen Satz, nuschle ihn nicht nur vor Dich hin sondern lass ihn auf die Bühne: Sprich ihn laut und deutlich, mit viel Stimme und Ausdruck – hin zu Deinem Inneren Team, dem Publikum, das da gerade sehr neugierig ist, was Du da machst und was das für die einzelnen Teammitglieder bedeutet! Verändere die Tonalität so lange, bis Du selbst ein bisschen Gänsehaut bekommst – nimm Dich mit Deinem Smartphone auf und hör Dir selbst immer wieder zu.

2. Visualisiere Dir Situationen, in denen dieser Satz sowieso schon stimmt: Reihe diese Situationen wie kleine Sequenzen zu einem „großen“ Film aneinander

3. Gestalte Dir ein Canva mit diesem Satz und platziere ihn dort, wo Du es brauchen kannst: An der Pinnwand, als Bildschirmschoner oder als Startbild auf Deinem Handy! Steck ihn Dir hinter den Spiegel – so hieß das früher… Denn: Affirmationen sind keine neue Erfindung!

Dieser neue Satz ist genauso wahr wie die gewohnten Denkweisen über Dich und die Welt – aber sie sind halt noch jung und zart, brauchen Zuwendung und Pflege, damit aus den minikleinen Trampelpfaden in Deinem Gehirn große Autobahnen werden können:

4. Denke den Satz immer wieder!
Sprich ihn laut vor Dich hin (vielleicht besser, wenn Du alleine bist…), verwende ihn in alltäglichen Gesprächen wie zufällig (glaub mir: Das wird kaum jemand bemerken) und murmle ihn routinemäßig bei wiederkehrenden aufgaben – lass ihn zu DEINER Wahrheit werden.
Handle so, als ob er bereits wahr wäre – schau Dir regelmäßig Deinen Inneren Film an: Da siehst Du! Er stimmt ja schon!

Und hier noch ein paar Ideen, wie sich dieser neuen Satz in deinem Leben breit machen kann:
– Finde ein Kürzel für diesen Satz und mach daraus Dein Passwort für den Rechner: Das kann z.B. „Ja!“ sein oder „ibdAdgS!“
– Verbinde den Satz mit einer Körpergeste – übe zunächst Satz und Geste bewusst, lass dann die Geste immer öfter wie von selbst geschehen

Übe mit Deinem Satz bis Du im Außen Effekte entdecken kannst – und das dauert wahrscheinlich ein bisschen länger als Du es für logisch hältst… Und: Finde keine Ausreden dafür, die Einreden bleiben zu lassen…

29. Dezember 2016
nach Heike Kellner-Rauch
Keine Kommentare

State: Das Zustandskonzept im NLP

Als State bezeichnet das NLP einen Zustand, also das Gesamt dessen, was zu einem bestimmten Zeitpunkt in einem Menschen lebendig ist. Im Modell der Teilearbeit, sind die Mitglieder des Inneren Teams, die Inneren Teile, die Metapher für diese Zustände/States.

Ein „Zustand“ kreiert sich aus physiologischen Faktoren (Hormone, Schlaf, Sauerstoff, Wasser) und kognitiven Faktoren (Glaubenssätze, Gedanken…) und bestimmt zu einem Großteil, wie sich ein Mensch fühlt.

Oft ist ein „Zustand“ auch deutlich an ein Ereignis oder eine Erfahrung gekoppelt – und macht es z.B. sehr schwer, sich in einer Zahnarztpraxis wohlzufühlen, obwohl die moderne Praxis so gar nichts mehr mit der aus der Kindheit zu tun hat… In diesem Sinn ist ein „Zustand“ auch ein Wahrnehmungsfilter… Und jetzt denken Sie mal an diese mehr oder weniger lustigen „Mist, es ist ja schon wieder Montag“-Postings in den sozialen Medien. Oder daran, wie ein Tag läuft, wenn Sie meinen, sie seien mit dem „falschen Bein aufgestanden“… Oder: Wie wird eine Besprechung, wenn Sie das „Gefühl haben“, „nicht gut drauf“ oder „neben der Spur“ zu sein (was ja beides keine Gefühle, sondern Zustandsbeschreibungen sind).

Aber: das Wesentliche an diesem NLP Konzept ist, dass Gefühle nicht die Reaktion auf „das Außen“ sind, sondern dass Menschen auf Grund eines bestimmten Zustandes die Außenwelt und bestimmte Emotionen wahrnehmen.

Als Stuck State wird ein Zustand bezeichnet, in der ein Mensch wie gefangen oder gelähmt ist in seinem Erleben. Er ist wie blockiert und unfähig zu einem klaren Gedanken. Es scheint unmöglich, Zugriff auf die eigenen Fähigkeiten und Ressourcen zu haben, aus dem „Loch“ oder der „Sackgasse“ wieder heraus zu kommen und Lösungen zu finden. Probleme sind normaler Weise Stuke States

Ein Separater State ist relativ neutral – und der Weg aus dem Stuck State zum Ressource State.

Der Ressource State geht einher mit einem lebendigen, kraftvoll-freudigen Gefühl, dass alles in Ordnung ist und die Person Zugriff auf ihr Können, die Kontrolle über ihr Denken und Handeln und schließlich eine Vielzahl an Wahlmöglichkeiten hat.

 

Das Umgehen mit diesen Zuständen und ihr aktives Gestalten ist ein zentraler Bereich im NLP: Zustandsmanagment ist zwar ein gruseliges Wort, aber weit mehr als einfach nur Methoden „um (immer) gut drauf zu sein“. Im Gegenteil: Hier bietet das NLP sehr effektive und einfache Tools für das (Selbst-)Coaching, um in problematischen Situationen die eigene Freiheit zu bewahren.

 

27. Dezember 2016
nach Heike Kellner-Rauch
Keine Kommentare

Der Innere Coach: Ein Zustand klarer Entscheidungsfähigkeit

Der Innere Coach ist der kluge, weise Innere Berater – den wohl jeder Mensch in sich hat.

Immer wenn Du in einer schwierigen Situation ratlos bist, frag Dich, was der klügste und mutigste Teil in Dir jetzt tun würde. Und dann tu das!

Der Innere Coach ist eine Metapher für einen Zustand, in dem Sie genau wissen, was zu tun ist

Wie jeder Innere Persönlichkeitsanteil, zeigt auch der Innere Coach sich in bestimmten Situationen und bringt ein Set an Denkweisen, Emotionen, Verhaltensweisen und Glaubenssätzen mit und zeigt sich in typischen Handlungen. Er hat die positive Absicht, dem Gesamtsystem Mensch in Entscheidungen zu guten Entscheidungen zu verhelfen und „das Richtige“ zu tun.

Frag nicht: Mach ich das richtig? Frag lieber: Mach ich das Richtige!

Der Innere Coach ist die Stimme im Menschen, die es ihm möglich macht, eine Situation umsichtig und „richtig“ einzuschätzen und entsprechende Entscheidungen zu treffen – wenn man so will, ist die Metapher vom Inneren Coach ein anderer Begriff für die Intuition. Weiterlesen →

27. Dezember 2016
nach Heike Kellner-Rauch
Keine Kommentare

Verhandlungsreframing: In 9 Schritten eine Lösung finden

Das Verhandlungsreframing ist ein NLP-Tool, das die Idee der Inneren Teile aufnimmt und zur Unterstützung in problematischen Situationen anwendet:

Immer wenn ich x tun will, meint ein Teil von mir, ich solle y tun,
aber wenn ich dann y tue, dann will ich doch lieber x machen

(Entscheidungs-)Konflikte mit dieser „einerseits – andererseits“-Grundstruktur sind wie gemacht für das NLP Tool „Verhandlungsreframing“. Es geht von der Vorstellung aus, dass zwei States, zwei Innere Teile des Menschen, sich in einem Konflikt befinden. Und wie im Außen, kann auch „im Innen“ ein Konflikt verhandelt, mediiert werden.

Das „Verhandlungsreframing“ im Überblick

  1. Problem benennen: Welche zwei Seiten einer Sache machen mir zu schaffen? In welcher konkreten Situation? Einerseits… Andererseits…
  2. Welchen Zustand kann ich bei „einerseits“ wahrnehmen (Körperwahrnehmung, Gedanken, innere Sätze, innere Bilder…)? Dieser Teil meiner Persönlichkeit – mag ich dem einen Namen geben? Welches Bild erscheint vor meinem Inneren – wenn dieser Zustand ein „Innerer Anteil“ ist, wie schaut der (vor meinem inneren Auge) aus? Wer aus meinem Inneren Team kommt da auf die Bühne?
    Gestalte u.U. einen Bodenanker zu diesem Teil! Was ist ein typischer Satz dieses Inneren Anteils?
  3. Und: Welchen Zustand kann ich bei „andererseits“ wahrnehmen (Körperwahrnehmung, Gedanken, innere Sätze, innere Bilder…)? Dieser Teil meiner Persönlichkeit – mag ich dem einen Namen geben? Welches Bild erscheint vor meinem Inneren – wenn dieser Zustand ein „Innerer Anteil“ ist, wie schaut der (vor meinem inneren Auge) aus? Wer aus meinem Inneren Team kommt da auf die Bühne?
    Gestalte u.U. einen Bodenanker zu diesem Teil! Was ist der typische Satz dieses Inneren Anteils?
  4. Betrachte diese beiden Teile von Außen: Sie liegen vor Dir, vielleicht magst Du sie auch als Hologramm in deiner rechten und linken Hand auftauchen lassen. Bring die beiden in einen freundlichen, vorsichtigen Kontakt zueinander – Lass Sie einander begrüßen (und sorge dafür, dass sie sich wirklich „anschauen“ und nicht sofort gegenseitig beschimpfen…). Kennen diese beiden Teile sich? Welches Verhältnis haben sie zueinander?
  5. Interview mit Teil „Einerseits“: Was ist sein Ziel, seine positive Absicht für mich? Was willst Du Gutes für mich, für mein Gesamtsystem? Was denkst Du über „Andererseits“? Wie schränkt „Andererseits“ Dich darin ein, Deine Gute Absicht für mich zu verwirklichen? Was stört Dich an „Andererseits“?
  6. Interview mit Teil „Andererseits“: Was ist sein Ziel, seine positive Absicht für mich? Was willst Du Gutes für mich, für mein Gesamtsystem? Was denkst Du über „Einerseits“? Wie schränkt „Einerseits“ Dich darin ein, Deine Gute Absicht für mich zu verwirklichen? Was stört Dich an „Einerseits“?
  7. Bring beide Teile in ein Gespräch, moderiere es, als ob es ein Mediationsgespräch mit anderen Menschen wäre: Was muss geschehen, damit „Einerseits“ den „Andererseits“ in seiner guten Absicht unterstützt und umgekehrt, was muss „Andererseits“ tun, damit „Einerseits“ zufrieden ist und seine Aufgabe erledigen kann? Haben Sie Vertrauen! Sie werden eine Lösung finden!
  8. Wenn Ihre Inneren Anteile, diese Lösung praktizieren: Was wird dann anders werden? Welche Konsequenzen wird das für Sie haben? Sind sie bereit diesen Preis der Veränderung zu zahlen? Gibt es in Ihnen Widerspruch zu dieser Lösung – etwa einen weiteren Teil in Ihnen, der mit dieser Lösung Probleme hat? Nehmen Sie Kontakt auf und integrieren Sie ihn in die Lösungssuche!
  9. Das Einerseits und das Andererseits gehören zu Ihnen – nehmen Sie die Erfahrung aus dem Außen wieder zu sich. Verkosten Sie sie – und räumen Sie auf!

23. Dezember 2016
nach admin
Keine Kommentare

vakog und Augenzugangshinweise

vakog ist die Abkürzung für die fünf Sinnenskanäle, mit denen Menschen ihre Welt wahrnehmen.

Menschen erleben unsere Umgebung durch ihre fünf Sinne: wir sehen, hören, fühlen, schmecken und riechen. Alle Informationen von außen erreichen uns über unsere Sinne. Wir speichern diese Informationen oft auch in der selben Art ab, wie wir sie bekommen haben: So können wir innere Bilder sehen, Töne hören, uns an Gerüche oder an einen Geschmack erinnern und wir können im Geist auch Berührungen und sogar Gefühle wiedererleben.

Im NLP bezeichnet man alle fünf Sinneskanäle oft mit der Abkürzung VAKOG.

VAKOG steht für:

V wie visuell: das Sehen
A wie auditiv: das Hören von Geräuschen, Tönen
K wie kinästetisch: das Fühlen durch Tasten, Berührungen unser Haut aber auch Magenschmerzen und Verspannungen
O wie olfaktorisch: das Riechen
G wie gustatorisch: das Schmecken

 

NLP nimmt diese simple Erkenntnis auf und arbeitet meist situationskonkret und sinnlich. Viele Modelle und Tools arbeiten mit den vakog-gespeicherten Informationen über eine Situation.

 

 

Ein Experiment – Wie erinnern wir uns?

Denken Sie doch einmal kurz an die Grundschule, zu der Sie als Kind gegangen sind und achten Sie einmal darauf, wie genau Sie sich daran erinnern. Was fällt Ihnen zu Ihrer Grundschule als erstes ein: Ist es das Bild des Gebäudes oder hören Sie den Klang einer vertrauten Stimme oder vielleicht haben Sie auch einfach nur ein Gefühl, das Sie früher in der Schule hatten. Ist es ein besonderer Geruch, den Sie mit Ihrer Schule verbinden oder vielleicht der Geschmack einer Speise oder eines Getränkes? Wie erinnern Sie sich an Ihre Grundschule?

Wir alle erinnern uns unterschiedlich. Die Art, wie wir uns erinnern, ist sehr eng an die Sinne gekoppelt, die wir am liebsten nutzen. Viele Menschen sehen zuerst ein Bild vor Augen, wie Ihre Grundschule ausgesehen hat. Andere dagegen erinnern sich zuerst an Geräusche oder Gefühle. Wieder andere erinnern sich an den Geruch auf den Gängen. Wir erinnern uns also, indem wir uns Sinneseindrücke zurückholen und in unserem Kopf noch einmal erleben. In NLP-Sprech formuliert: Menschen repräsentieren eine Erfahrung durch einen oder mehrere Ihrer Sinneskanäle.  Deswegen nennt man die fünf verschiedenen Sinneskanäle auch Repräsentationssysteme.

Unsere Augen zeigen, wie wir uns erinnern

Interessanterweise bewegen sich die Augen unterschiedlich, je nachdem, wie ein Mensch gerade denkt. Bei den meisten Menschen bewegen sich die Augen nach oben, wenn sie sich an ein Bild erinnern oder sich in ihrer Vorstellung ein Bild machen, von dem was passieren wird – und die Augen bewegen sich nach unten, wenn sie einen inneren Dialog führen, also mit sich selbst reden.

Versuchen Sie sich einmal daran zu erinnern, wie die Stimme Ihres Grundschullehrers oder Ihrer Lehrerin sich angehört hat. Wohin bewegen sich dabei Ihre Augen ganz automatisch?

 

Was die Bewegung unserer Augen über die Art, uns zu erinnern, aussagt

Durch die Augenbewegungen eines Menschen können wir erkennen, zu welchem Repräsentationssystem er oder sie gerade Zugang hat. Diese Augenbewegungen werden deshalb auch Augenzugangshinweise genannt. Wie immer gilt: Es ist ein Modell, eine Anregung – nicht die Wahrheit schlechthin.

Stehen die Augen eines Menschen oben links , erinnern wir uns an etwas, was wir in unserer Vergangenheit wirklich gesehen haben. Für diese Form des Erinnerns gibt es im NLP das
Symbol Ver (visuell erinnert) .

Wenn unsere Augen oben rechts stehen,  dann konstruieren wir uns in unserem Geist ein Bild, das wir bisher noch nicht in dieser Art gesehen haben (z.B. wenn Sie sich einen rosa Elefanten vorstellen oder überlegen, wie Ihre Freundin mit einem zwei Meter hohen, roten Hut aussehen würde.
(NLP-Symbol: Vk – oder visuell konstruiert).

Stehen die Augen in der Mitte links , dann erinnern wir uns an Töne und Geräusche, die wir gehört haben
(NLP-Symbol: Aer – auditiv erinnert).

Augen, die in der Mitte rechts stehen, deuten darauf, dass wir uns in unserer Phantasie Töne, Geräusche oder Worte konstruieren, die wir bisher noch nicht gehört haben
(NLP-Symbol: Ak – auditiv konstruiert)

Wenn unsere Augen nach links unten zeigen, führen wir einen inneren Dialog, z.B. wenn wir uns innerlich selbst etwas zu uns sagen
(NLP-Symbol: Ad – auditiv digital).

Stehen unsere Augen nach unten rechts ,  konzentrieren wir uns auf Gefühle, z.B. wenn Sie sich fragen, wie es sich anfühlt, barfuß am Strand lang zu gehen
(NLP-Symbol: K – kinästethisch).

Übung: Sie können Ihr Erinnerungsvermögen durch die entsprechenden Augenbewegungen verbessern und intensivieren.

Probieren Sie es einfach mal aus:

Nehmen wir einmal an, Sie möchten sich an einen schönen Urlaub erinnern, um wieder in den schönen Erlebnissen zu schwelgen. Tun Sie dies nun einmal systematisch über alle Ihre fünf Sinneskanäle. Welche Bilder fallen Ihnen ein? Wie roch es dort? Was hörten Sie dort? Welche Empfindungen hatten Sie? Und was haben Sie dort gegessen?

Mit den entsprechenden Augenbewegungen – nun bewusst eingesetzt – können Sie sich selbst dabei unterstützen.

 

 

20. Dezember 2016
nach Heike Kellner-Rauch
Keine Kommentare

Strategien im NLP

Strategien sind die Art und Weise, wie ein Mensch seine Gedanken und sein Verhalten organisiert, um eine Aufgabe zu erfüllen. Mentale Strategien sind die neurologischen Prozesse im Inneren eines Menschen, Verhaltensstrategien die Strategien, die einzelne Handlungen zu einem konsitenten Verhalten organisieren.

Man kann Makrostrategien von Mikrostrategien unterscheiden. Eine Makrostrategie beschreibt den Weg von einem Zustand zu einem anderen, sie besteht aus einer Vielzahl von internen Mikrostrategien (= neurologische Muster)

Alles menschliche Verhalten wird durch Mikrostrategien hervorgebracht. Sie setzt sich aus einer Reihe von Grundelementen (= innere Repräsentationen) zusammen, die auf bestimmte Weise abgespeichert sind. Strategien an sich sind kontext- und inhaltsunabhängig.

Erfolgreiche Strategien sollen bewusst gemacht werden und in anderen Kontexten nutzbar gemacht werden. Strategien können verändert und neu entworfen werden.

 

Neurologische Ebenen

20. Dezember 2016
nach Heike Kellner-Rauch
2 Kommentare

Modeling – das Grundprinzip des NLP

Eigentlich ist NLP an sich nichts anderes als das Modeling bekannter und bewährter Strategien und Techniken. Von Anfang an ging es darum, herauszufinden, was funktioniert und wie es funktioniert – so, dass das Bewährte auf das Neue übertragen werden kann.

Als Tool dient Modeling dazu, Verhaltens- und Denkstrategien von der einen Situation in eine andere Situation zu übertragen. Wenn ich z.B. in beruflichen Zusammenhängen supergut Kontakte knüpfen und pflegen kann, kann ich diese Strategien auch nutzen, um im privaten Umfeld mit Menschen in Kontakt zu kommen. Und: Wenn ich mir dieser Strategie bewusst geworden bin („Wie mache ich das eigentlich?“), dann kann ich sie auch weitergeben, dann kann ich sie anderen lehren.

Das gilt für meine eigenen Handlungs- und Denkweisen, das gilt aber auch für die anderer Menschen: Strategien, die jemand anwendet, um eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen, eine bestimmte Fähigkeit zu leben, überhaupt auf eine bestimmte Art zu leben oder auf eine bestimmte Art und Weise zu denken, zu handeln, zu analysieren oder zu beschreiben, können auch auf eigene Lebenssituationen übertragen werden.

Unbewusst geschieht das häufig: Das Lernen am Modell ist der pädagogische Begriff dafür, die Warnung „das ist kein guter Umgang für Dich“ vielleicht die zugehörige Elternbotschaft.

Menschen können dieses Phänomen jedoch auch absichtsvoll nutzen, um durch Modeling die eigene Entwicklung, das eigene Lernen zu beschleunigen.

Im Idealfall kann ich mir einen realen Menschen „zum Vorbild“ nehmen und ihn zu seinen Strategien interviewen: „Sag mal, wie machst Du das eigentlich genau…“.

Nun ist das oft nicht so einfach möglich (allerdings: Es geht öfter, als man so glaubt…!), dann kann ich mir mein Bild, das ich von diesem Menschen und seinen Denk- und Verhaltensweisen habe, bewusst machen, analysieren und für mich selbst neue Denk- und Verhaltensweisen entwerfen. In NLPspeech heißt das, die „mentalen Strategien“, also die Prozesse, die im Inneren eines Menschen, zu modellieren. Dazu gehören die Werte und Glaubenssätze eines Menschen, die seine prinzipielle Einstellung zur Welt und zum Menschen formen – also das, was man mit „Haltung“ bezeichnet.

Ein Arbeitsblatt im pdf-Format für das Selbstcoaching finden Sie hier: Viel Freude bei diesem Prozess! Mit diesen „schlauen Fragen“ bekommen Sie einen ersten Einblick, wie Modeling fragt – wenn Sie mehr wissen wollen, lesen Sie weiter!

Der Modeling-Prozess im (Selbst-)Coaching durchläuft mehrere Phasen:

  1. Elizitation: Hier geht es um das identifizieren und beschreiben der Strategien und des Verhaltens eines Anderen
  2. Utilisation: Das was in der ersten Phase gefunden wurde, wird analysiert und für das eigene Leben und Handeln nutzbar gemacht
  3. Installation neuer Strategien und Verhaltensweisen

 

Auch im Selbstcoaching können Sie diesen Prozess vollziehen:

Vor dem Modeling: Zielbestimmung

Welche Fähigkeit und Eigenschaft möchte ich entwickeln? Für welche Situation wünsche ich mir eine neue Denk- oder Verhaltensweise? Woran werde ich erkennen, dass das Modeling erfolgreich war?

Phase 1 des Modeling: Elizitation

Wen kenne ich, der das kann? Welche Person hat diese Eigenschaft?
Finden Sie wenn möglich mehrere Personen – es dürfen auch VIPs, Comichelden oder literarische Figuren sein! Gehen Sie den nächsten Impulse jeweils für eine Person nach, sammeln Sie – lassen Sie sich Zeit! Und dann forschen Sie nach den Strategienen der weiteren Personen…

Was schätze ich an dieser Person ganz besonders?

Was weiß ich über diese Person bereits, wo kann ich mehr erfahren?
Tauchen Sie ein in die Welt dieses Anderen, lesen Sie Interviews oder Biografien, sprechen Sie die Person direkt an und reden Sie direkt mit ihr! Beobachten Sie diese Person, so intensiv es Ihnen möglich ist. Es geht darum, dass Sie eine detailreiche Vorstellung von diesem Anderen bekommen, sie „in dessen Haut schlüpfen“ können.

Wenn Sie eine Vorstellung dieser anderen Person haben, führen Sie ein Interview – und antworten SIE so, als ob Sie der Andere wären!

Ein solches Interview könnte diese Fragen stellen:

  • Was tun Sie, wie genau tun Sie das? Gibt es eine bestimmte Reihenfolge, die wichtig ist? Was sehen, hören, denken Sie zuerst – und was kommt dann?
  • Welche Gedanken gehen Ihnen durch den Kopf, wenn Sie das tun? Was fühlen Sie, wenn Sie so handeln? 
  • Worauf richten Sie Ihre Aufmerksamkeit? 
  • Wodurch ist es Ihnen möglich das zu tun was Sie tun und es auf diese Weise zu tun?
  • Was ist Ihnen wichtig dabei? Was wollen Sie damit erreichen – und was verhindern?
  • Was denken Sie dabei über sich selbst und über das, was Sie da tun?
  • Was denken Sie über die Welt, nach welchen Regeln funktioniert die Welt?
  • Was würden Sie sagen: Wer sind Sie denn in solchen Momenten, in denen Sie so handeln, was macht Sie da als Person aus? Wie ginge denn der Satz „Ich bin dann ein…“ weiter?
  • Was ist so Ihre Idee, aus welchem Grund tun Sie das was Sie tun? Erzählen Sie mir Ihre Geschichte, wie Sie dazu kamen!
  • Was treibt Sie an, genau das auf genau diese Weise zu tun? Was gibt Ihnen denn da Sinn? Wie passt das alles in Ihr Konzept von Leben, wie ist das da eingebunden?
  • Welchen „Faustregeln“ folgen Sie – was ist Ihr inneres Gesetz, die für Sie verbindlichen Optionen und Regeln? 
  • Gibt es für all das ein Symbol – welches Bild taucht da in Ihnen auf, wenn Sie mir das so erzählen? Haben Sie einen besonderen Sinnspruch oder eine typische Geste?

Hören Sie genau hin: Wie spricht der Andere? In welcher Lautstärke, mit welcher Stimmlage, in welchem Tempo? Sind da viele Pausen zwischen den Sätzen oder „spricht er wie gedruckt“? Welche Verben benutzt er häufiger: können, sollen, dürfen oder müssen? Spricht er häufiger von „ich“, „du“, „man“, „wir“ oder vom „es“? Erzählt er mehr von den Möglichkeiten oder von den Risiken, mehr von den Ursachen oder von den Konsequenzen?

Schauen Sie genau hin: In welcher Körperhaltung ist der Andere da? Welche Gesten nutzt er und was fällt Ihnen an seiner Mimik auf? Wie ist die Körperspannung, wie bewegt er sich?

Freunden Sie sich sozusagen virtuell mit dieser Person an, bekommen Sie ein Gefühl dafür, WIE der Andere denkt und handelt – und gehen Sie diesen Weg auch mit anderen Vorbildern und Personen, die das verwirklichen, was Sie gerne leben möchten.

Phase 2 des Modeling: Utilisation

Sie haben jetzt eine ziemlich Sammlung von Informationen über die Strategien und Verhaltensweisen anderer Personen: Was unterscheidet diese Person(en) von Anderen, was ist das Besondere, das Spezielle an Ihnen – was haben diese Personen gemeinsam? 

Finden Sie die klaren signifikanten Faktoren, die diese Person(en) ausmachen, was das Wesentliche an ihnen ist. Stellen Sie Regeln auf: Jemand, der das kann/ist, der….

Was davon ist für Sie attraktiv, wo spüren Sie: Das könnte mir helfen, mein Ziel zu erreichen!

Und: Ein „das ich kann ich nieeeee!“ gilt hier nicht. Sie haben diese Strategien und Verhaltensweisen an der anderen Person erkannt, also scheint etwas in IHNEN zu stecken, dass da ent-wickelt werden möchte und nur darauf wartet, ans Tageslicht zu kommen.

Was von diesen Strategien und Verhaltensweisen haben Sie denn eigentlich in Ihrem eigenen Leben schon einmal verwirklicht? Wann war das denn – und welche Konsequenzen hatte das?  

Phase 3 des Modeling: Installation

Suchen Sie sich zwei, drei konkrete Verhaltensweisen, Denkstrategien oder Glaubenssätze über sich selbst und die Welt heraus und stellen sich vor, genau das zu tun. In welcher Situation, werden Sie genau das auf diese Weise tun? Was verändert sich für Sie im Vergleich zum Gewohnten? Was ist anders? Gefällt Ihnen das? Hilft Ihnen das, glücklicher und zufriedener in der Welt zu sein? Was wird dadurch für Sie möglich?

Denken Sie an den Öko-Check: Was wird dann passieren? Sind sie bereit diesen Preis zu zahlen?

Und nun denken Sie an die Situation, für die sie das Modeling gemacht haben: Stellen Sie sich vor, Sie sind genau da – sie sehen, was es zu sehen gibt und hören, was es zu hören gibt und erleben sich selbst, wie sie genau das verwirklichen, was Sie sich jetzt erarbeitet haben. Erleben Sie das mit allen Sinnen, kosten Sie die Situation aus – und freuen Sie sich, auf das, was die Zukunft bringen wird!