Liebe NLP-Wissen-Woller!

Mit diesem Newsletter bekommst Du die "hand outs" meiner letzten NLP-Seminare an der VHS-Erlangen: Für die Teilnehmer/innen zur Erinnerung, für alle Anderen als Anregung zum Nachfragen und 'mehr wissen wollen': Ich freue mich auf den Austausch mit euch!

 

Herzliche und Grüße - und vielleicht bis bald

 

Heike Kellner-Rauch

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Wie tickst denn Du? Metaprogramme

Metaprogramme sind individuelle Wahrnehmungsfilter, die die Komplexität der Realität reduzieren und "mein Bild der Wirklichkeit", meine Innere Landkarte konstruieren. Sie sind Muster in mir, die mich Informationen auf eine ganz bestimmte Art und Weise wahrnehmen lassen, sie auf eine ganz bestimmte Art und Weise sortieren (deshalb werden sie manchmal auch 'sorting styles' genannt) und die schließlich mein Verhalten orientieren.

Jeder Mensch verzerrt, tilgt und generalisiert Informationen! Und jeder bevorzugt dabei seine eigene Weise das zu tun und die viel zu informative Realität zu filtern.

Wenn man so will: Metaprogramme sind die grundlegenden Prinzipien, nach denen Menschen ihre Umwelt wahrnehmen und die so bestimmen, wie ein Mensch denkt und handelt, was ihn motiviert und nach welchen Kriterien er Entscheidungen trifft. Sie machen das aus, was man oft "die Persönlichkeit" nennt.

Sie funktionieren meist ziemlich automatisch und unbewusst - sie sind die gewohnten Muster und Strukturen, wie ich in der Welt unterwegs bin. Metaprogramme steuern, welche Informationen ins Bewusstsein kommen. So legen sie Menschen fest ("programmieren ihn"), bestimmen Wahrnehmung, Denken und Handeln.

 Metaprogramme werden als Paare von Polaritäten dargestellt: In der Realität sind sie selten in ihren extremen Ausprägungen vorhanden!

Menschliches Wahrnehmen, Denken und Verhalten spielt sich immer zwischen diesen Polen ab - mal mehr auf der einen Seite, mal mehr auf der anderen Seite. Zu welchem Pol hin das Verhalten in einer konkreten Situation tendiert ist v.a. abhängig von dieser Situation, von diesem Kontext!

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Metaprogramme bilden immer polare Paare

Metaprogramme bilden immer polare Paare

Metaprogramme erzählen davon, wie ein Mensch Informationen verarbeitet und was ihn motiviert.

In seinem Kern ist jedes Metaprogramm ein Cluster an Glaubenssätzen, das 'hinter' dem konkreten Verhalten in einer Situation steht. Das lässt ein Verhalten "typisch" erscheinen, wenn es in Wirklichkeit nur scheinbar typisch sondern vielmehr sehr individuell und kontext-/situationsbezogen ist.

Der Einfachkeit halber tun wir so, als gäbe es Metaprogramme in extremer Reinform: Sie bilden die Pole einer Skala, auf der sich menschliches Wahrnehmen, Denken und Verhalten in einer konkreten Situation einordnen lässt. Das Ziel ist es, eine dynamische Balance zwischen diesen Polen zu finden: situations- und zielabhängig!

Solche Pole sind zum Beispiel:

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NLP ist nützlich!

Im NLP geht es nicht um Wahrheit, sondern um Nützlichkeit (Alexa Mohl)

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