Achtsamkeit und NLP gehören zusammen!

achtsam NLP: NLP ist eine Wahrnehmungsschule

Wahrnehmung steht im Mittelpunkt des NLP: Wahrnehmungskanäle, Wahrnehmungspositionen, Wahrnehmungsfilter, sinnesspezifische Wahrnehmung, um nur einige wenige Stichworte zu nennen, sind die grundsätzlichen Bestandteile der Methoden und Techniken im NLP. Sensibel und achtsam den Blick auf mich, auf meine Denk- und Handlungsmuster, meine Glaubenssätze und meine Körperempfindungen zu richten ist der Ausgangspunkt von dem aus ich den Anderen und die Welt (neu) wahrnehmen lerne – im immer größeren Bewußtsein, dass ich all das nur von meinem Standpunkt aus sehen, hören, spüren kann, dass das meine Wahrheit ist, nicht eine absolut gültige. Die eigene Innere Landkarte besser kennen zu lernen, sie zu klären und zu erkunden ist sinnvoll. Ich werde auf meine Wirklichkeitskonstruktionen aufmerksam und damit achtsam für das was wirklich! ist, im Unterschied zu dem von dem ich meine, es wäre so.

Wahrnehmung kann ich üben

Eigentlich besteht eine NLP-Ausbildung „nur“ darin, die eigene Wahrnehmungsfähigkeit – für mich selbst, für den Anderen, für die Umwelt – zu erhöhen. Dafür gibt es zahlreiche Übungsmöglichkeiten in den Seminaren und Übungsgruppen.

Achtsamkeit kann ich auch üben

Achtsamkeit ist (leider?) ein marktgängiges Angebot geworden in den letzten Jahren. Aber beim besten Willen: Die Übung der Achtsamkeit kann von keiner gegenwärtigen Trademark für sich beansprucht werden. Es ist ein urmenschliches Tun, achtsam und absichtslos das wahrzunehmen was ist. Es ärgert mich ein bisschen, dass oft so getan wird, als sei Achtsamkeit etwas ausgesprochen kompliziertes, dass mit einem enormen Energieaufwand „gelernt“ werden müsste: hier eine App, dort ein neues Buch zum Thema – Ausbildungen, Kurse, Videos. Ich glaube nicht, dass es das braucht. Ich meine, es braucht Übung. Ja. Das schon: Es immer wieder ausprobieren, wie es sich anfühlt „ganz da“ zu sein. Neugierig zu sein, was sich da hörbar und spürbar macht. Nach innen schauen und mich versenken in das, was sich da auf meine innere Bühne abspielt. Einfach nur da sein und atmen.

Beim Üben der Achtsamen Wahrnehmung geht es nie darum, etwas verändern zu wollen oder zu sollen: Wenn ich bemerke, dass jetzt im Moment meine Atmung sehr flach ist und ich nur wenig ausatme, nehme ich das eben wahr und widerstehe dem inneren Apell „tief zu atmen“ zu müssen. Es geht vielmehr um ein neugieriges, vielleicht auch ehrfürchtiges „ach so ist das gerade eben!“

Das Üben von Achtsamer Wahrnehmung verfolgt keinen Zweck, hat keine (Veränderungs-)Absicht. Wohl hat es einen guten Nutzen, aber der tritt hinter dem „sunder warumbe“ zurück: Ich übe mich nur deshalb darin, achtsam wahrzunehmen, weil ich es kann! Und weil es zu meinem Menschsein dazu gehört. Das kann ich tun oder auch nicht. Ich muss das nicht, aber ich darf und kann mich daran freuen, das zu können. Achtsamkeit ist viel mehr als eine Modeerscheinung. Achtsamkeit ist eine Grundhaltung, eine bestimmte Art und Weise zu leben

Einige Übungen stelle ich Ihnen in loser Folge auf diesen Seiten vor – ich freue mich darauf, zu erfahren, wie es Ihnen damit geht! Deshalb hier der Blog zum Thema!

achtsam NLP – Achtsamkeit und NLP

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Photo by Christopher Campbell on Unsplash