Achtsamkeit üben, also die Achtsamkeitspraxis ist weit mehr als eine weitere Möglichkeit Stress zu bewältigen. Achtsamkeitspraxis wendet die Aufmerksamkeit von der AußenWelt und den „ganz normalen“ Alltagstrancen auf die InnenWelt, auf das was den Menschen in seinem Wesen ausmacht und auf das, was „wirklich“ ist.

Durch das Üben von Achtsamkeit werde ich mir selbst bewusst und damit selbstbewusst.

Achtsamkeitspraxis verfeinert die Wahrnehmung

Achtsamkeit hat mit aufmerksam werden zu tun, mit hinspüren, mit einem Hinhorchen auch die Inneren Stimmen und einem Hinschauen auf die Inneren Bilder, die ich mir von der Welt in der ich lebe mache. Dabei verlieren wir Menschen manchmal ein bisschen die Fähigkeit, eine Situation in ihrer Ganzheit wahrzunehmen – das zu sehen und zu hören, was ist.

Diese Wahrnehmungsfähigkeit zu stärken ist notwendig, um wirklich in der Realität leben zu können – und nicht nur in den eigenen Filmen und Ideen stecken zu bleiben.

Es geht dabei um ein neugieriges „Und: Was noch?“ Meine Welt ist erstmal so, wie ich sie sehe – aber: Was gibt es da noch? An anderen Wahrheiten, an anderen Eindrücken, an…?

Achtsamkeitspraxis vertieft die sinnliche Erfahrung des Moments

Durch das bewusste Wahrnehmen meines Körpers erlebe ich meine InnenWelt neu und kann da die Lebensfülle entdecken, die in jedem Moment und überall vorhanden ist. Das hier & jetzt ist der Moment, den ich wirklich wahrnehmen kann. Das als unangenehm Empfundene an einer Situation ist im Eigentlichen das Leiden am Leiden – und nicht das Leiden selbst.

Achtsamkeitspraxis verschafft mir Klarheit

über meine Muster und Gewohnheiten, die mein Denken und Handeln im Alltag bestimmen und als Wahrnehmungsfilter wirken.

Achtsamkeitspraxis schafft Bewusstheit für

  • die Subjektivität unserer Wirklichkeitskonstruktionen – und das hilft mit ärgerlichen Wirklichkeitskonstruktionen anderer Menschen friedfertiger umzugehen;
  • mein eigenes Gewordensein – das macht es leichter, mit mir selbst freundlich und fürsorglich zu sein;
  • die Verzerrungen, die mein Bild der Wirklichkeit bestimmen – das schließlich mehrt die Freiheit!

Achtsamkeitspraxis hat ihren Ort im hier & jetzt

Genau da, wo ich jetzt bin, da kann ich Achtsamkeit üben. Da braucht es keine Meditationsecke, keine Sondersituationen: Wie stehen jetzt im Moment meine Füße auf dem Boden? Wo spüre ich jetzt im Moment meinen Atem? Und es geht so gar nicht darum, etwas richtiger zu machen – es geht nur darum, das wahrzunehmen, was eben grad mit mir los ist, in welchem Zustand ich bin.

Warum eigentlich Achtsamkeit üben?
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