SOAR vereinigt das Modell der Neurologischen Ebenen mit dem Modell der Wahrnehmungspositionen (Ich – Du – Meta) und mit einer Timeline (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft). So entsteht eine Matrix, in die man sich an jeder Stelle einklinken kann, um von dort aus Informationen zu generieren: Dieses Modell stellt eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Verfügung unterschiedliche Frageperspektiven einzunehmen. Und natürlich kann ich so auch vielfältige Ressourcen finden und verankern.

Die Idee ist: Umso mehr Informationen ich (strukturiert) zur Verfügung habe und umso mehr Ressourcen ich (integriert) nutzen kann, umso mehr Möglichkeiten habe ich, mein Verhalten (in der Zukunft) zu gestalten, damit Ziele zu erreichen und meine eigene Befindlichkeit (state) in der Gegenwart durch die Veränderung von Wahrnehmungsperspektiven in problematischen Situationen zu beeinflussen. Und es können Probleme geklärt werden (v.a. in der Arbeit mit der Ebene Vergangenheit).

Das SOAR-Modell ist eine Art Reiseführer im Erkundungsraum von (Selbst-)Coaching.

 

Dabei ist SOAR eine Abkürzung für:

S = State/Zustand von ICH in der Gegenwart

O = Operate/ausprobieren

And

R = Result/Neue Lösung

 

SOAR wurde von Robert Dilts als ein Jungle Gym, also als ein Klettergerüst für Kinder (und alle die es sich sonst noch trauen zu benutzen!) bezeichnet: Beginnen Sie an einer beliebigen Stelle und erforschen Sie von dort aus, was es zu entdecken gibt.

Sie können diese Matrix mit Bodenankern legen: ICH (assoziiert) – DU (dissoziiert und freundlicher Beobachter) – META – VERGANGENHEIT – GEGENWART – ZUKUNFT – und die NEUROLOGISCHEN EBENEN (die Umwelt – „I do“ – „I can“ – „I believe“ – „I’m“). Stellen Sie sich mit dem Thema, zu dem Sie gerne auf Entdeckungsreise gehen mögen, an eine beliebige Stelle und gehen Sie von dort aus dort hin, wohin es Sie zieht. Klicken Sie sich dort ein – und klettern Sie weiter, wenn es Ihnen dort nicht mehr gefällt oder ein anderer Ort attraktiver scheint. Spielen Sie mit dem, was in dieser Matrix, in diesem Jungle Gym passiert. Stellen Sie die Fragen, die dort auftauschen, sammeln Sie die Informationen, die Ihnen dort zufallen und freuen Sie sich über die Ressourcen, die Sie dort finden. Machen Sie sich diese Informationen für die Zukunft und Ihre Gegenwart nutzbar!

Man sagt, mit dieser spielerischen Arbeit könne man

  • Ressourcen finden in unangenehmen Situationen
  • Ziele lebendig werden lassen
  • neue Möglichkeiten und Lösungen entdecken
  • der eigenen Vision näher kommen
  • sich selbst erkunden
  • aus einem vagen Wunsch, einer unklaren Sehnsucht ein glasklares Ziel kreieren
  • sabotierende Glaubenssätze finden und zielführende Glaubenssätze entwickeln.

Probieren Sie es aus – und erzählen Sie mir in den Kommentaren davon: Ich bin neugierig!

SOAR – eine Matrix verschiedener NLP-Modelle

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