Die Realität im Außen wird durch „Repräsentationen“ im Inneren des Menschen abgebildet: Im Menschen entsteht eine subjektive Wirklichkeit, ein je eigenes Modell der Welt, eine ‚Innere Landkarte‘. Durch die fünf Sinne (visuell, auditiv, kinästhetisch, olfaktorisch und gustatorisch) nehmen wir Informationen aus der Umwelt auf und verarbeiten sie zu individuellen Inneren Vorstellungen der Realität – zu unseren eigenen Wirklichkeiten. In diesem Verarbeitungsprozess werden Informationen verzerrt, getilgt und generalisiert: Die eigene Wirklichkeit ist nicht die Realität, die Landkarte nicht das Gebiet, nicht die Landschaft.

Diese Repräsentationen, also die inneren Vorstellungen, richten sich sowohl auf Erinnerungen wie auf Vorstellungen über die Zukunft. Sie sind immer sinnesspezifisch abgespeichert bzw. sinnesspezifisch codiert: Ich erinnere mich in Inneren Bildern, höre Innere Dialoge, empfinde „alte“ Körperreaktionen und kenne den Geruch von Weihnachten so gut wie den Geschmack des Sommers. Die Modalitäten der Wahrnehmung (= Repräsentationssysteme = vakog) gestalten die Form meiner Inneren Vorstellung. Sehen, hören, tasten, riechen und schmecken sind die Farben mit denen meine Inneren Bilder gemalt sind, die Bausteine meines Modells der Wirklichkeit. Jede dieser Modalitäten hat Unterkategorien – die Submodalitäten.

Meine Wirklichkeit und die Realität sind nicht das Selbe

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